GitarrengriffeEine Gitarre besitzt bekanntlich sechs Saiten, die sich über achtzehn Bünde erstrecken, wobei in den Bünden die Akkorde gegriffen werden. Eine Gitarrengrifftabelle wie auf unserem Lernposter zeigt, an welchen Stellen der Bünde die Saiten nieder gedrückt werden müssen.

Für AnfängerInnen sind zunächst einfache Dreiklänge empfehlenswert, A, D und E. Für das Spielen braucht man natürlich nicht das ganze Griffbrett auswendig lernen, sondern es genügt, die Griffe nach und nach mit der Gitarre und einem konkreten Lied sich anzueignen.

Am Besten sucht man sich zunächst ein Lied, das einem von der Melodie her gut bekannt ist und nur wenige Dreiklanggriffe voraussetzt, wie etwa die Ballade "Über den Wolken" (G, Am, D) von Reinhard Mey, wobei man den Text mit den dazugehörenden Griffen leicht im Internet findet. Zunächst sollte man mit dem G anfangen und an Hand der Gitarrengrifftabelle auf dem Lernposter die Position der einzelnen Finger herausfinden und dann en Griff üben, indem die Finger immer genau die gleichen Bünde auf der Gitarre finden und niedergedrückt halten. Dabei müssen immer alle Finger im selben Augenblick auf die Saiten gelegt werden und nicht hintereinander. Wenn man dann mit dem Daumen der anderen Hand über die Spielsaiten gleitet, sollten die Griffe mit der Übung einen reinen Klang erzeugen. Immer wieder sollte man die Finger vom Griffbrett lösen und wieder auf die selbe Stelle drücken, bis die Finger ihre Position von ganz alleine auf dem Griffbrett finden.

Das wiederholt man dann für die anderen Akkorde Am und D. Die nächste Hürde ist es, den Griffwechsel zu erlernen, wobei man am besten zwei schon gut beherrschte Griffe auswählt und zwischen die beiden abwechselnd greif, während der Daumen der rechten Hand die Saiten streicht.

Zu Beginn erfordert es einige Übung, wobei immer der rechte Daumen gleichmäßig von oben nach unten über die Saiten streicht, damit man dadurch die Klangqualität überprüft. Die meisten Lieder bestehen aus nur wenigen solcher Griffe, die man im Laufe der Zeit lernen kann und dadurch allmählich sich alle Griffe einprägt. Später können dann Vierklänge und Barré-Griffe hinzukommen. Vor allem die Barré-Griffe sind für den Anfänger eine Herausforderung, denn hier muss der Zeigefinger ganze sechs Saiten eines Bundes gedrückt niederhalten, während die übrigen Finger andere Saiten greifen.

Auch wenn das Gitarrenspiel nicht allein aus solchen Griffen besteht, sondern auch das Melodiespiel wichtig ist, ermöglich die Methode des Lernens nach Grifftabellen zumindest relativ rasch, am Gitarrenspiel Freude zu bekommen. Regelmäßiges und tägliches Üben ist dabei eine Voraussetzung!

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